Napoléon — Édition Originale Collector
Biographie illustrée de référence de Napoléon Bonaparte par l'historien Jacques Bainville, en édition collector.
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486 – 507
Von 486 bis 507 – nachfolgend die Schlachten, die dieser Befehlshaber führte, jeweils mit Gegner, Ausgang und Folgen.
Entscheidender Sieg von Clovis über Syagrius, den letzten Vertreter der römischen Autorität in Gallien. Clovis annektiert das Königreich Soissons und markiert damit einen Wendepunkt in der Entstehung des Frankenreichs.
In der Schlacht von Tolbiac tritt Chlodwig I., König der salischen Franken, gegen die Alemannen an, ein germanisches Volk, das die Ostgrenzen des Frankenreichs bedroht. Laut Gregor von Tours rief Chlodwig, der sich während der Schlacht in Schwierigkeiten befand, den christlichen Gott an und versprach, sich zu bekehren, wenn er den Sieg erringen würde. Dieser Sieg stößt die Alemannen dauerhaft zurück und geht der Taufe Chlodwigs voraus, mit der das fränkische christliche Königreich gegründet wurde.
C. 500 intervenierte Chlodwig I., König der Franken, auf Aufruf von Godegisel, dem Bruder und Rivalen des burgundischen Königs Gundobad, in Burgund. Gestützt auf dieses interne Bündnis startete Clovis eine Offensive gegen Dijon, die burgundische Hauptstadt. Im Feldzug wurde Gundobad zunächst besiegt: Er verließ Dijon und zog sich nach Avignon zurück, wobei er die Stadt in den Händen von Chlodwig und Godegisel zurückließ. Der fränkische Sieg beruhte größtenteils auf dem Überraschungseffekt und der inneren Spaltung des burgundischen Königreichs, das durch brudermörderische Rivalität untergraben wurde. Diese Episode markiert eine erste große fränkische Intervention gegen die Burgunder und kündigt zukünftige Eroberungen an.
Im Frühjahr 507 konfrontierten die fränkischen Armeen von Chlodwig I. die Westgoten von König Alarich II. in der Nähe von Vouille nördlich von Poitiers. In der Schlacht traten zwei Großmächte aus dem Südwesten Galliens gegeneinander an: die Franken, unterstützt von burgundischen und gallo-römischen Kontingenten, und die Westgoten, die von Toulouse aus Aquitanien beherrschten. Der Frontalzusammenstoß war entscheidend: Chlodwig tötete Alarich II. mitten im Gefecht, woraufhin die Westgoten in Panik gerieten und flohen. Dieser Sieg ermöglichte es den Franken, schnell Toulouse und Bordeaux in Besitz zu nehmen und sich als wichtigste politische Macht Galliens zu etablieren. Vouille markiert das Ende der westgotischen Herrschaft in Gallien und ebnet den Weg für die politische Wiedervereinigung des Landes unter fränkischer Herrschaft.
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