Schlacht bei Lützen
Krieg der Sechsten Koalition · Lützen, Königreich Sachsen, Rheinbund
Zusammenfassung
Lützen war die erste große Schlacht des deutschen Feldzugs. Napoleon wurde von einem russisch-preußischen Angriff an seiner Flanke überrascht, reagierte schnell, sammelte seine Streitkräfte und startete einen massiven Gegenangriff. Die Alliierten zogen sich der Reihe nach zurück, räumten aber das Feld ein.
Historischer Kontext
Nach der Katastrophe in Russland stellte Napoleon eine neue Armee aus Wehrpflichtigen zusammen. Die Alliierten versuchten, ihn aufzuhalten, bevor er bereit war. Bei Lützen griffen sie vorzeitig an, in der Hoffnung, sich einen Vorteil zu verschaffen, unterschätzten jedoch Napoleons Reaktionsfähigkeit.
Taktik
Der Angriff der Alliierten begann am Mittag auf der linken französischen Flanke. Napoleon konzentrierte seine Reserven im Zentrum, setzte massive Artillerie ein und verpflichtete die Garde zur Rückeroberung strategisch wichtiger Dörfer. Französische Kavallerie sorgte für die Verfolgung.
Folgen
Der französische Sieg stellte das Vertrauen in die neue Armee wieder her, doch die Verluste waren hoch, insbesondere bei jungen Rekruten. Napoleon gelang es nicht, die feindliche Armee zu vernichten. Der Krieg ging weiter.