Schlacht bei Bautzen 1813 • Revolution & Empire
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20.–21. Mai 1813 Französischer Sieg

Schlacht bei Bautzen

Krieg der Sechsten Koalition · Bautzen, Königreich Sachsen, Rheinbund

Zusammenfassung

Napoleon startete einen massiven Angriff auf die in Bautzen verschanzten russisch-preußischen Streitkräfte. Trotz heftiger Kämpfe und zahlenmäßiger Überlegenheit gelang der alliierten Armee der Rückzug. Eine mangelhafte Koordination zwischen Ney und Napoleon verhinderte die erwartete Einkreisung.

Historischer Kontext

Nach Lützen zogen sich die Alliierten nach Osten zurück. Napoleon versuchte, sie einzukesseln und eine entscheidende Schlacht zu erzwingen. Er beauftragte Ney, ihnen den Rückzug zu verwehren, doch er führte seine Befehle nicht genau aus und ermöglichte so den Alliierten die Flucht.

Taktik

Napoleons Frontalangriff auf die Höhen. Ney sollte von Nordwesten aus angreifen, zögerte jedoch. Französische Artillerie schlug auf die feindlichen Linien ein; Die Garde griff im entscheidenden Moment ein. Der Feind zog sich in guter Ordnung zurück.

Folgen

Ein weiterer taktischer Sieg Frankreichs, aber das strategische Ziel – die Vernichtung der feindlichen Armee – scheiterte. Kurz darauf akzeptierte Napoleon einen Waffenstillstand, der es den Alliierten ermöglichte, Österreich zu sammeln und seine Streitkräfte zu verstärken.

Standort

Ort : Bautzen, Königreich Sachsen, Rheinbund
Koordinaten : 51.1806°N, 14.4294°E