Schlacht von Arleux
Spanischer Erbfolgekrieg · Arleux, Artois (Frankreich)
Zusammenfassung
In der Schlacht von Arleux stehen sich die französischen Truppen von Villars einer alliierten Abteilung gegenüber, deren Aufgabe es ist, den befestigten Brückenkopf am Sensée-Kanal zu halten. Mit einem gut koordinierten Überraschungsangriff erobert Villars Arleux zurück und zerstört die feindlichen Werke. Dieser bescheidene taktische Erfolg stärkt die französische Moral, schwächt die Position der Alliierten und bereitet die Gegenoffensive des folgenden Jahres vor.
Historischer Kontext
Nach einem katastrophalen Jahr 1710 für Frankreich ergreift Villars die Initiative, bestimmte Schlüsselpositionen im Norden zurückzugewinnen. Arleux, ein strategischer Punkt an der Sensée, ist für die logistische Kontrolle zwischen Douai und Cambrai von entscheidender Bedeutung.
Taktik
Schneller Morgenangriff, Kanalüberquerung mit leichten Einheiten, Zerstörung feindlicher Schanzen, Einsatz leichter Artillerie zur Neutralisierung von Stellungen. Unorganisierter Rückzug der Alliierten angesichts der plötzlichen Aggression.
Folgen
Die Alliierten verlieren eine wichtige befestigte Stellung. Die französische Armee gewinnt wieder an Selbstvertrauen. Diese Operation ist ein Vorgeschmack auf die Konzentrationsstrategie von Villars, die zu Denain führen wird.