Schlacht von Montenotte
Italienischer Feldzug (Französische Unabhängigkeitskriege) · Montenotte, Ligurien, Italien
Zusammenfassung
Am 11. April 1796 errang Bonaparte in Montenotte in Ligurien seinen ersten Sieg als Oberbefehlshaber der italienischen Armee, indem er den österreichischen General Argenteau besiegte. Diese Schlacht eröffnete den blitzschnellen italienischen Feldzug, der Bonaparte zu Ruhm verhelfen sollte: Innerhalb weniger Wochen vertrieb er die Österreicher aus der Lombardei und bedrohte Österreich direkt von Süden her.
Historischer Kontext
Napoleon, neu ernannter Oberbefehlshaber der italienischen Armee, startete eine Offensive, um die Verbindung zwischen der österreichischen und der sardischen Armee zu unterbrechen und nutzte dabei die schlechte Koordination des Feindes aus. Als er am 27. März in Nizza ankam, hatte er nur etwa 31.000 Einsatzkräfte gegen etwa 80.000 Koalitionstruppen; Am 11. April verteidigte Rampon die Schanze Monte-Legino gegen Argenteau.
Taktik
Bonaparte konzentrierte seine Kräfte gegen Argenteaus österreichischen Flügel und überließ es Augereau, die Sarden einzudämmen. Der französische Angriff im Morgengrauen überraschte die schlecht positionierten Österreicher auf den Montenotte-Höhen. Überwältigt zog sich Argenteau zu Dego zurück; Der französische Durchbruch öffnete den Weg in die lombardische Ebene und isolierte die sardische Armee.
Folgen
Montenotte startete den siegreichen Italienfeldzug: Millesimo, Dego, Lodi und Arcole folgten innerhalb weniger Wochen. Bonapartes Ansehen wuchs in Paris; Das Direktorium musste seinen Forderungen nach Verstärkung nachkommen. Der Sieg überzeugte die Piemontesen, den Waffenstillstand von Cherasco (April 1796), den ersten Vertrag des Feldzugs, auszuhandeln.