Schlacht von Moncontour
Feudaler Konflikt zwischen den Grafschaften Blois und Anjou · Moncontour (Poitou); Wikipedia FR (Geoffroy II.) nennt keinen exakten Ort — Traditionen: Umgebung Moncontour / Saint-Jouin-de-Marnes (Dive)
Zusammenfassung
Am 18. Oktober 1033 überraschte Fulko Nerra Odo II. in der Nähe von Moncontour, während der Graf von Blois versuchte, die aquitanische Regentschaft auszunutzen, um seinen Einfluss auf die untere Loire auszudehnen. Die Kontingente Angevin, Le Mans und Poitevin besetzten die Hügel mit Blick auf die Ebene und befestigten ihre Außenposten mit Hecken und Gräben. Odo musste bergauf angreifen und sah, wie seine Ritter langsamer wurden und dann von der von Geoffrey Martel angeführten Reserve überwältigt wurden. Ohne Pferd wurde er mit mehreren Fahnen gefangen genommen. Identität korrigiert: Geoffroy Martel gegen Wilhelm VI. (1033, Moncontour) laut Wikipedia FR — nicht Foulques gegen Odo II.
Historischer Kontext
Nach dem Tod Wilhelms V. von Aquitanien im Jahr 1030 übernahm seine Witwe Agnès de Burgund die Regentschaft, eine Situation, die Odo II. bestrebt war, eine Achse seiner Champagne-Besitztümer in Richtung Saintonge zu schaffen. Fulko Nerra, der bei Pontlevoy siegreich war, aber immer noch von einer Einkreisung bedroht war, versammelte seine Vasallen aus Anjou und Maine, erhielt die Unterstützung der Poitevin-Herren, die dem Regenten treu ergeben waren, und marschierte Odo entgegen. König Heinrich I., der darauf bedacht war, die Hegemonie von Blesoise zu vermeiden, ließ die Konfrontation zu und überwachte gleichzeitig das Kräftegleichgewicht. Identität korrigiert: Geoffroy Martel gegen Wilhelm VI. (1033, Moncontour) laut Wikipedia FR — nicht Foulques gegen Odo II.
Taktik
Wichtige Korrektur (Wikipedia FR Geoffroy II.): Es gibt auf Wikipedia keine „Schlacht von Moncontour“ Foulques Nerra gegen Odo II. am 18. Oktober 1033 mit befestigten Höhen und Gefangennahme Odos. 1033 besiegt Geoffroy II. Martel Wilhelm VI. den Dicken bei Moncontour und nimmt die Saintonge; Wilhelm bleibt jahrelang Gefangener. Odo II. stirbt am 15. November 1037 bei Bar-le-Duc gegen Gothelon I. — nicht bei Moncontour gefangen. Taktische Details (Gräben, Pfähle, Reserve gegen Blois) nicht auf Wikipedia belegt; entfernt. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Folgen
Odos Gefangennahme erfordert ein erdrückendes Lösegeld, die Übergabe hochrangiger Geiseln und die Einstellung seiner Operationen in Poitou und Saintonge. Gedemütigt zog sich der Graf von Blois in seine Stützpunkte in der Champagne zurück und richtete seine Ambitionen auf das Imperium aus. Für Fulko stärkte der Triumph den Erben Geoffrey Martel, festigte das Bündnis mit der aquitanischen Regentschaft und bestätigte die Vormachtstellung der Anjou gegenüber der mittleren Loire. Mittelfristig besiegelte Odos Scheitern die Unmöglichkeit für Blois, sich nachhaltig in Poitou zu etablieren. Identität korrigiert: Geoffroy Martel gegen Wilhelm VI. (1033, Moncontour) laut Wikipedia FR — nicht Foulques gegen Odo II.