Schlacht von Hangard-en-Santerre 1918 • Zeitgeschichte
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4.–25. April 1918 Unentschiedene Schlacht

Schlacht von Hangard-en-Santerre

Erster Weltkrieg – Westfront · Hangard-en-Santerre, Somme, Frankreich

Zusammenfassung

Die Schlacht von Hangard-en-Santerre war ein französisch-australischer Versuch, den deutschen Vormarsch in Richtung Amiens, einem strategischen Knotenpunkt, aufzuhalten. Die Franzosen führten mit Unterstützung des australischen Korps einen Gegenangriff im Sektor Villers-Bretonneux und Hangard durch. In einer durch Bombardierungen verwüsteten Landschaft kam es zu heftigen Kämpfen, oft im Nahkampf.

Historischer Kontext

Im Rahmen der Operation Michael versuchten die Deutschen, die Verbindung zwischen der britischen und der französischen Armee zu durchtrennen. Die Region um Amiens wurde zu einem vorrangigen Ziel. Bei dieser Gelegenheit wurde die Koordination zwischen der französischen Armee und den Streitkräften des Commonwealth intensiviert und eine neue Dynamik eingeleitet.

Taktik

Französische Einheiten hielten die Südflanke der alliierten Stellungen und führten Nachtangriffe und Hinterhalte in den Ruinen von Hangard durch. Französische und australische Staffeln sorgten für die Aufklärung und Belästigung der hinteren feindlichen Linien. Nachtangriffe zielten darauf ab, die umliegenden Wälder zurückzuerobern.

Folgen

Trotz schwerer Verluste gelang es den Franko-Australiern, den deutschen Vormarsch in diesem Sektor zu stoppen. Dieser taktische Erfolg bewahrte die Verbindung zwischen Amiens und der Front. Es symbolisierte auch die wachsende Stärke der interalliierten Zusammenarbeit, die nun unter dem einheitlichen Kommando von General Foch verstärkt wurde.

Standort

Ort : Hangard-en-Santerre, Somme, Frankreich
Koordinaten : 49.821°N, 2.591°E