Schlacht bei Dennewitz
Krieg der Sechsten Koalition · Dennewitz, Königreich Preußen
Zusammenfassung
Ney wurde wegen Marschierens auf Berlin angeklagt und erlebte bei Dennewitz eine Gegenoffensive der Alliierten. Sein schlecht koordinierter Angriff scheiterte am entschlossenen Widerstand und einem Wendemanöver von Bernadotte. Der Rückzug der Franzosen mündete in einer Niederlage und beendete die Offensive Richtung Norden.
Historischer Kontext
Napoleon konzentrierte sich auf Sachsen und befahl Ney, Berlin anzugreifen, um die Koalitionskräfte zu spalten. Doch die Franzosen unterschätzten den Widerstand der Alliierten und standen einer gut aufgestellten Armee gegenüber. Bernadotte, ein ehemaliger französischer Marschall, der zum Feind wurde, spielte eine entscheidende Rolle.
Taktik
Der französische Vormarsch verlief schnell, wurde aber nur unzureichend unterstützt. Bülow hielt sich im Zentrum fest, während Bernadotte die Flanken attackierte. Die alliierte Artillerie und die Verstärkung von Tauentzien bremsten schließlich den französischen Schwung.
Folgen
Die Niederlage verhinderte einen französischen Vormarsch auf Berlin und stärkte die Position der Koalition im Norden. Es schwächte Napoleons Einfluss auf Deutschland weiter und begünstigte den Austritt mehrerer Staaten aus dem Rheinbund.