Schlacht von Cravant
Hundertjähriger Krieg · Cravant, Yonne (Frankreich)
Zusammenfassung
Die französisch-schottische Armee versucht, bei Cravant die Yonne zu überqueren, um im Norden wieder die Initiative zu ergreifen. Anglo-burgundische Streitkräfte greifen an, während die feindliche Armee durch den Fluss geteilt wird. Die Schotten kämpfen tapfer, werden aber vom englischen Bogenschießen und kombinierten Angriffen überwältigt. Vollständige Niederlage der Dauphin-Truppen.
Historischer Kontext
Nach dem Sieg bei Baugé (1421) haben sich die Schotten als wichtige Verbündete Frankreichs etabliert. Die in Cravant versammelte Armee stellt eine gemeinsame Anstrengung dar, die englische Expansion zu stoppen. Doch mangelnde Koordination und ungünstige geografische Lage erweisen sich als kostspielig.
Taktik
Entschlossener Angriff, während der Feind den Fluss überquert. Englische Bogenschützen halten die Schotten fest, Kavallerie greift am Ufer an. Perfekte Koordination zwischen Salisbury und Luxemburg. Fatale Isolation des wichtigsten französisch-schottischen Korps.
Folgen
Nachhaltige Schwächung des schottischen Kontingents in Frankreich. Taktischer Vorteil für die Anglo-Burgunder, die ihre Kontrolle im Seine-Tal festigen. Schwere menschliche Verluste für die Partisanen von Dauphin Charles.