Schlacht von Chizé
Hundertjähriger Krieg · Chizé, Poitou (Frankreich)
Zusammenfassung
Als John of Gaunt eine gewaltige Chevauchée von Norden nach Süden durch Frankreich führt, gelingt es den Franzosen, seine Nachhut in der Nähe von Chizé zu bedrängen. Ein koordinierter Angriff der königlichen Streitkräfte überrascht die Engländer und verursacht schwere Verluste.
Historischer Kontext
Diese Schlacht findet im Kontext einer französischen Gegenoffensive statt. Nach Poitiers vervielfachen die Engländer ihre Raubzüge, doch Frankreich verfolgt unter Karl V. eine Strategie der Belästigung und Zermürbung mit Du Guesclin als Polizist.
Taktik
Bertrand du Guesclin, der etwa 600 Männer befehligt, die vor der Burg von Chizé verschanzt sind, lässt Weinkarren auf dem Weg der Engländer zurück, die von der 800 Mann starken Entsatztruppe von John Devereux beschlagnahmt und verzehrt werden. Dann startet Du Guesclin einen Überraschungsangriff: Die betrunkenen Engländer werden besiegt, und ein Ausreißer aus der Burg wird wiederum von hinter der Palisade versteckten Truppen gefangen.
Folgen
Französischer taktischer Erfolg, teilweise Demoralisierung der englischen Truppen. John of Gaunt ist gezwungen, seinen Marsch unter schwierigen Bedingungen fortzusetzen. Stärkt Du Guesclins Ansehen und markiert einen Wendepunkt in der französischen Rückeroberung.