Schlacht von Bir Hakeim
Wüstenfeldzug (Zweiter Weltkrieg) · Bir Hakeim, Libysche Wüste
Zusammenfassung
In der Schlacht von Bir Hakeim leistete die 1. Brigade der Freien Französischen Streitkräfte 16 Tage lang heldenhaften Widerstand gegen eine zahlenmäßig und ausrüstungsmäßig weit überlegene deutsch-italienische Armee. Trotz der Einkesselung hielten die Franzosen ihre Stellung in der Wüste und ermöglichten der britischen Armee einen geordneten Rückzug. Königs nächtlicher Rückzug unter feindlichem Beschuss wurde zum Symbol des französischen Widerstands.
Historischer Kontext
Als Teil von Rommels Offensive gegen Ägypten war Bir Hakeim ein wichtiger Stützpunkt der Freien Französischen Streitkräfte, um die Südflanke der 8. britischen Armee zu decken. Das alliierte Oberkommando wusste, dass dieser Widerstandspunkt den Vormarsch des Feindes verzögern musste. Es war auch eine Gelegenheit für das Freie Frankreich, seinen Wert auf einem internationalen Schlachtfeld unter Beweis zu stellen.
Taktik
Die Stellung von Bir Hakeim war durch ein dichtes Netz von Minenfeldern und Schützengräben befestigt. Die Freien Französischen Streitkräfte hielten massiven Bodenangriffen stand, die durch intensive Luftangriffe unterstützt wurden. Die französische Artillerie zielte effektiv auf feindliche Kolonnen. Als die Munition knapp wurde, befahl König einen mutigen nächtlichen Rückzug durch die feindlichen Linien und rettete so den Großteil seiner Truppen.
Folgen
Der heldenhafte Widerstand bei Bir Hakeim verzögerte Rommels Vormarsch um zwei Wochen und ermöglichte der britischen 8. Armee den Rückzug nach El Alamein. Die Schlacht markierte die internationale militärische und politische Anerkennung der Freien Französischen Streitkräfte. Im besetzten Frankreich wurde es zum Symbol für Mut und Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Eindringling. Es stärkte auch die Einheit um De Gaulle.