Schlacht bei Haslach-Jungingen
Deutscher Feldzug (Krieg der Dritten Koalition) · Haslach-Jungingen, bei Ulm, Bayern (Heiliges Römisches Reich)
Zusammenfassung
Duponts isolierte Division traf in der Nähe von Ulm auf eine überwältigende österreichische Streitmacht. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit hielt es seine Position mehrere Stunden lang, verursachte schwere Verluste und verhinderte jeden strategischen Durchbruch.
Historischer Kontext
Am 11. Oktober 1805, in der Nähe von Ulm, glaubte General Dupont, der mit etwa 4.000 Mann am Nordufer der Donau isoliert war, nur einer österreichischen Verstärkung gegenüberzustehen, traf jedoch im Rahmen des Ulmer Einkesselungsmanövers auf Macks Armee von 25.000 Soldaten, fast die Hälfte Kavallerie.
Taktik
Dupont setzte seine Division in Verteidigungspositionen zwischen Dörfern ein und nutzte Gelände, Hecken und Mauern, um den österreichischen Vormarsch zu verlangsamen. Er wechselte Verteidigung und gezielte Gegenangriffe ab.
Folgen
Obwohl die Schlacht technisch gesehen unentschlossen war, verhinderte Duponts heldenhafter Widerstand, dass die Österreicher die Einkesselung durchbrechen konnten. Diese Aktion trug indirekt zur künftigen Kapitulation Ulms bei.