Schlacht bei Elchingen
Deutscher Feldzug (Krieg der Dritten Koalition) · Elchingen, Bayern (Heiliges Römisches Reich)
Zusammenfassung
Die Schlacht bei Elchingen war ein entscheidendes Gefecht, um die Schlinge um Ulm enger zu ziehen. Ney startete einen heftigen Angriff gegen die auf den Höhen von Elchingen verschanzten österreichischen Truppen und zwang diese zum ungeordneten Rückzug.
Historischer Kontext
Im Rahmen des Ulmer Feldzugs versuchten französische Truppen, jeden Abzugsversuch der österreichischen Streitkräfte zu verhindern. Die Einnahme der Donaubrücke bei Elchingen war für die Vollendung der Einkesselung von entscheidender Bedeutung.
Taktik
Um acht Uhr eroberte Villattes Brigade nach Reparaturen die Donaubrücke und griff dann mit Unterstützung der Kavallerie von Colbert-Chabanais die österreichische Stellung bei Ober-Elchingen an. Dupont blockierte Wernecks Korps im Nordosten, während Murats Kavallerie Riesch verfolgte und seine Plätze im Wald durchbrach.
Folgen
Neys Sieg versperrte Rieschs Österreichern den Rückzugsweg nach Ulm, wo General Mack nun eingekesselt war. Die französische Armee holte einen Großteil der für Mack bestimmten Artillerie zurück; Napoleon verlieh Ney für diese Aktion später den Titel Herzog von Elchingen.