Schlacht von Benavente
Halbinselkrieg (Galizien-Feldzug) · Benavente, Kastilien und León (Spanien)
Zusammenfassung
Im Rahmen des britischen Rückzugs nach La Coruña überquerten die Gardejäger von Lefebvre-Desnouettes den zugefrorenen Fluss Esla, um einen Überraschungsangriff auf die britische Nachhut zu versuchen. Doch die britischen Husaren reagierten schnell, gingen zum Gegenangriff über und fügten den Franzosen eine Niederlage bei. Lefebvre wurde gefangen genommen.
Historischer Kontext
Napoleon verfolgte die britischen Streitkräfte von Sir John Moore, die sich zur Einschiffung in Richtung Nordküste zurückzogen. Französische Kavallerieeinheiten bedrängten ihren Rückzug, doch die Koordination war in dem kalten und feindseligen Gelände schwierig.
Taktik
Lefebvre versuchte einen kühnen, aber isolierten Durchbruch. Die Briten lockten die Franzosen in einen Hinterhalt und griffen koordiniert an beiden Flanken an. Die Jäger wurden eingekesselt und zum Rückzug oder zur Kapitulation gezwungen.
Folgen
Diese lokale Niederlage hatte keine größeren strategischen Auswirkungen, markierte jedoch einen seltenen britischen Sieg im Nahkampf gegen die kaiserliche Garde. Die Gefangennahme eines hochrangigen französischen Generals wurde in der britischen Presse ausgenutzt.