Schlacht von Barrosa
Spanischer Unabhängigkeitskrieg · Barrosa, in der Nähe von Chiclana, Andalusien, Spanien
Zusammenfassung
In der Schlacht von Barrosa versuchten die französischen Truppen von General Victor, einen anglo-spanischen Ausfall von Cádiz aus abzufangen. Obwohl die Spanier zögerten, starteten Grahams Briten einen energischen Angriff auf die Höhen von Barrosa. Nach heftigen Kämpfen wurden die Franzosen zurückgeschlagen, behielten aber ihre strategischen Positionen. Die Schlacht gilt als unentschlossen oder sogar taktisch günstig für die Alliierten.
Historischer Kontext
Seit 1810 wurde Cádiz von den Franzosen belagert. Die alliierten Streitkräfte planten eine Operation, um die Belagerung zu durchbrechen. Lapeñas spanische Armee und das britische Expeditionskorps versuchten eine koordinierte Landung, doch mangelnde Zusammenarbeit beeinträchtigte ihren Gesamterfolg.
Taktik
Victor versuchte, die alliierte Armee auf einem Bergrücken in zwei Teile zu teilen. Ohne auf Lapeña zu warten, startete Graham einen kraftvollen Gegenangriff durch Wälder und Hügel und überraschte die Divisionen von Ruffin und Leval. Die Kämpfe wurden chaotisch, aber die Briten behielten den Geländevorteil.
Folgen
Die Belagerung von Cádiz wurde trotz des britischen Durchbruchs fortgesetzt. Die Schlacht offenbarte die mangelnde Koordination zwischen Spaniern und Briten. Victors Ruf war getrübt, aber die französischen Linien hielten. Cádiz fiel nie, aber die Operation wurde nicht ausgenutzt.