Schlacht von Bar-sur-Aube
Feldzug von Frankreich · Bar-sur-Aube, Aube, Frankreich
Zusammenfassung
Macdonald versuchte, Schwarzenbergs große Armee bei Bar-sur-Aube zu bremsen, doch die zahlenmäßig unterlegenen französischen Streitkräfte wurden nach heftigen Kämpfen zurückgeschlagen. Der gut organisierte und an Zahl und Artillerie überlegene Feind eroberte diese strategische Position zurück und öffnete den Weg nach Troyes und zur Seine.
Historischer Kontext
Nach Niederlagen der Alliierten während des Sechstagefeldzugs und bei Montereau ordnete die Koalition ihre Linien neu. Macdonald wurde mit der Verteidigung von Bar-sur-Aube beauftragt, da die Stadt über den Zugang zur Region Troyes und die Kommunikation mit dem Osten verfügte. Trotz Napoleons Befehlen blieb die Koordination zwischen den Marschällen fragil und Verstärkung traf nur langsam ein.
Taktik
Macdonald errichtete eine Verteidigungslinie am Westufer der Aube, doch Angriffe der Alliierten durch Wredes Bayern, Barclays Russen und Österreicher überwältigten die französischen Linien. Die Überlegenheit der Artillerie und die fortschreitende Einschließung zwangen Macdonald am Abend zum Rückzug, in gutem Zustand, aber ohne Möglichkeit eines Gegenangriffs.
Folgen
Der Verlust von Bar-sur-Aube ermöglichte es den Alliierten, im Nordosten wieder die Initiative zu ergreifen und Troyes und Nogent direkt zu bedrohen. Obwohl die Verluste auf beiden Seiten hoch waren, verstärkte die französische Niederlage den Eindruck einer fortschreitenden Einkreisung. Napoleon, der gezwungen war, schnell anderswo zu manövrieren, konnte seine Kräfte nicht konzentrieren, um alle Durchbrüche zu stoppen.