Kämpfe bei Zeila
Erster Weltkrieg – Afrikanische Kolonialfront · Zeila, Französisch-Britisches Somaliland (heutiges Somalia)
Zusammenfassung
Im Kontext der Spannungen am Horn von Afrika bedrohten mit den Osmanen verbündete Derwischgruppen die strategische Küstenroute von Zeila. Zum Schutz des Hafens wurde eine französisch-britische Truppe eingesetzt. Aus dem Landesinneren wurde ein Frontalangriff gegen eine bewaffnete Kolonne ausgelöst.
Historischer Kontext
Die Derwische, indirekt unterstützt vom Osmanischen Reich, versuchten, die Besitztümer der Alliierten an der afrikanischen Küste zu bedrohen. Zeila, ein strategischer Hafen für die Versorgung Dschibutis, wurde zu einem großen Spannungspunkt. Frankreich und das Vereinigte Königreich unterhielten dort eine gemeinsame Garnison.
Taktik
Der feindliche Angriff wurde durch schweres Feuer aus verschanzten Stellungen abgewehrt. Kolonialinfanterie führte mit Unterstützung von Hotchkiss-Maschinengewehren einen Zangen-Gegenangriff durch. Das Manöver kesselte die Angreifer ein und zwang sie zur Flucht in die innere Wüste.
Folgen
Der Sieg gewährleistete die Sicherheit von Zeila und den Versorgungslinien nach Dschibuti. Es markierte auch eine Schwächung des Einflusses der Derwische in der Region. Diese Begegnung bleibt ein Beispiel für die französisch-britische militärische Zusammenarbeit in Ostafrika während des Krieges.