Schlacht bei Weißenburg
Französische Revolutionskriege · Weißenburg, Elsass, Frankreich
Zusammenfassung
Vom 26. bis 29. Dezember 1793 besiegte Lazare Hoche, Kommandeur der vereinigten Armeen an Rhein und Mosel, die Koalition von Wurmser und Braunschweig bei Weißenburg und auf dem Geisberg-Plateau, befreite das Elsass und erleichterte die Belagerung von Landau.
Historischer Kontext
Hoche wurde am 25. Dezember nach dem Sieg bei Wœrth-Froeschwiller zum Oberbefehlshaber in Soultz-sous-Forêts ernannt und nutzte die Überraschung aus: Die Österreichisch-Preußen überquerten erneut die Lauter, während auch er eine Offensive gegen Weißenburg plante.
Taktik
Hoche setzte Desaix auf Lauterbourg, Michaud auf Schleithal und Ferino im Zentrum gegen Wissembourg ein, mit einer Ablenkung durch Moreaux in Richtung Kaiserslautern; Am 29. schlugen Ferino und Hatry die überraschte österreichische Vorhut auf dem Geisberg mit dem Ruf „Landau oder Tod“ zurück.
Folgen
Am 30. Dezember überquerte Wurmser bei Philippsburg erneut den Rhein und Braunschweig zog sich in Richtung Mainz zurück; Die Entlastung Landaus und die Rückeroberung des Elsass führten zu einer dauerhaften Kluft zwischen Österreichern und Preußen, die sich gegenseitig die Schuld an der Niederlage gaben.