Schlacht bei Rheinfelden
Dreißigjähriger Krieg · Rheinfelden, am Rhein (Deutschland/Schweiz)
Zusammenfassung
Doppelter Kampf im Februar/März 1638 bei Rheinfelden (Rhein): Bernhard von Sachsen-Weimar, der die französischen und protestantischen Truppen anführte, erlangte nach einem anfänglichen Rückschlag beim Überqueren des Rheins die Initiative zurück und besiegte Johann von Werth am 2. März, machte 3.000 Gefangene und stärkte die Kontrolle der Alliierten über den Fluss.
Historischer Kontext
Die Schlachten bei Rheinfelden fanden am 28. Februar und 2. März 1638 während des Dreißigjährigen Krieges zwischen französischen Hilfstruppen unter Bernhard von Sachsen-Weimar und bayerischen Truppen unter Johann von Werth statt. Frankreich hatte sich bereit erklärt, für Bernards Truppen zu zahlen, aber unregelmäßige Zahlungen im Winter 1637–1638 ließen ihm nur etwa 4.000 Mann übrig.
Taktik
Bernard wurde beim Überqueren des Rheins zunächst überrascht, konnte sich jedoch trotz des Verlusts von Salm-Kyrburg und Rohan befreien. Am 2. März überquerte er erneut den Fluss, überraschte Werths Nachhut und fügte ihm durch Kavallerieangriffe und durch Artillerie unterstützte Nahkämpfe eine schwere Niederlage zu, wobei er 3.000 Mann gefangen nahm.
Folgen
Nachdem Bernard beim Überqueren des Rheins überrascht wurde und zwei Kommandeure (Salm-Kyrburg und Henri II de Rohan, tödlich verwundet) verlor, überquerte er drei Tage später erneut den Fluss, fiel auf die bayerische Nachhut und machte 3.000 Gefangene. Der Sieg festigte die protestantische und französische verbündete Position am Oberrhein.