Schlacht von Mülhausen
Erster Weltkrieg – Offensive im Elsass · Mülhausen, Haut-Rhin, Elsass, Frankreich (damals Deutsches Reich)
Zusammenfassung
Die französische Offensive vom 7. August ermöglichte die Rückeroberung von Mülhausen und den Vormarsch ins Elsass, ein symbolisches Ziel. Nach hartnäckigem deutschen Widerstand besetzten die Franzosen die Stadt, mussten sich jedoch beim Gegenangriff am 10. August schnell zurückziehen.
Historischer Kontext
Am 7. und 10. August 1914 führte die französische 1. Armee (General Pau) den Plan XVII im seit 1871 annektierten Elsass aus; Mülhausen wurde am 8. August eingenommen, dem Vormarsch fehlte jedoch die logistische Unterstützung gegen die 7. deutsche Armee.
Taktik
Der französische Angriff kombinierte Vormarsch entlang der Eisenbahnlinie, städtische Kämpfe und Artillerieunterstützung; Die Deutschen unter General von Heeringen führten einen Gegenangriff an der Flanke durch und eroberten Mülhausen am 10. August zurück.
Folgen
Der deutsche Gegenangriff vom 10. August aus dem Hardtwald zwang die Franzosen zur Evakuierung von Mülhausen; Im August 1914 wechselte die Stadt mehrmals den Besitzer und zeigte damit die Grenzen der Elsass-Offensive auf.