Schlacht von Montlhéry
Bund des Gemeinwohls (Feudalkrieg in Frankreich) · Montlhéry, Île-de-France (Frankreich)
Zusammenfassung
Eine unentschlossene Schlacht zwischen den Truppen von König Ludwig XI. und den burgundischen Streitkräften von Karl dem Kühnen. Trotz mehrerer gewaltsamer Gefechte gelingt es keiner Seite, das Schlachtfeld völlig zu beherrschen.
Historischer Kontext
Der Konflikt stellt König Ludwig XI. einer Koalition großer Herren gegenüber, die mit seiner Zentralisierungspolitik unzufrieden sind. Die Liga des öffentlichen Wohls versucht, die königliche Autorität mit militärischen Mitteln einzuschränken.
Taktik
Kavallerie greift an und kämpft auf unebenem Gelände in der Nähe von Montlhéry; Graf von Saint-Pol griff die burgundische Avantgarde trotz des Rückzugsbefehls an, was zu verwirrten Manövern und einem gegenseitigen Rückzug führte.
Folgen
Der unentschlossene Zusammenstoß zwischen Ludwig XI. und Karl dem Kühnen forderte Quellen zufolge 6.000 bis 10.000 Opfer; Keine Seite erzwang die Vorherrschaft, aber Ludwig XI. löste die Liga des Gemeinwohls nach und nach durch Diplomatie auf.