Schlacht von Llívia
Wasconische Befriedung und Toulouser Nachfolge (790) – keine bezeugte „Schlacht von Llívia“ · Aquitanien / Toulouse (Versammlung zu Worms) — Llívia in Cerdagne ist für 790 kein bezeugter Feldschlachtschauplatz in Wikipedia
Zusammenfassung
Wichtige Korrektur: keine Wikipedia-FR/EN-Seite bezeugt eine Feldschlacht bei Llívia (Cerdagne) um 790 zwischen Wilhelm von Toulouse und einer umayyadischen Kolonne. Bezeugt für 790: in Worms setzt Karl Chorso ab, verbannt Adalric und ernennt Wilhelm von Gellone für Toulouse; Wilhelm erzwingt danach Frieden mit den Wasconen (FR-Notizen; Wikipedia EN: Rebellion nach Gefangennahme/Exil Adalrics 790 aufgelöst). Urgell war um 789 eingegliedert. Der Eintrag wird auf diese bezeugten Fakten neu ausgerichtet.
Historischer Kontext
Direkte Folge der Demütigung Chorsos (787/788). Wilhelm, Verwandter Karls, wird Dreh- und Angelpunkt der aquitanischen Verteidigung und der Spanischen Mark. Die Eingliederung Urgells (~789) und der Druck auf die Wasconen gehören zum karolingischen Vorstoß südlich der Pyrenäen, aber ohne Gefecht namens „Schlacht von Llívia 790“ in Wikipedia FR/EN. Taktische Corpus-Details (cerdanischer Engpass, Überraschungskavallerie gegen eine Saragossa-Kolonne) waren spekulativ und wurden entfernt.
Taktik
Kein bezeugtes Engpassmanöver bei Llívia in Wikipedia. Politische Entscheidung in Worms (Absetzung Chorsos, Exil Adalrics, Ernennung Wilhelms). Militärischer Druck Wilhelms auf die Wasconen bis zum Frieden, wie ihn die Notizen zu Guillaume de Gellone und englischseitig das Ende der Rebellion nach Gefangennahme/Exil Adalrics (790) beschreiben. Alle erfundenen Llívia-Taktiken wurden entfernt.
Folgen
Wilhelm Herr der aquitanischen Verteidigung; Wasconen kurzfristig befriedet; Weg frei zu Mark-Operationen (Orbiel 793, Barcelona 801). Llívia, cerdanische Enklave vor allem für ihren modernen Status bekannt, bleibt außerhalb der sourcierten Militärerzählung für 790. Der chronologische Eintrag bleibt, wird aber auf Worms / Wilhelm / Adalric neu ausgerichtet.