Schlacht bei Krefeld
Siebenjähriger Krieg · Krefeld, Nordrhein-Westfalen (heutiges Deutschland)
Zusammenfassung
Die Schlacht bei Krefeld bedeutet eine Niederlage für die französischen Streitkräfte, die von den hannoverschen Truppen des Herzogs von Braunschweig zurückgeschlagen werden. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit erleiden die Franzosen einen gut koordinierten Angriff, der ihre Positionierung durchkreuzt.
Historischer Kontext
Im Rahmen der Militäroperationen in Deutschland während des Siebenjährigen Krieges spiegelt die Schlacht die Schwierigkeiten Frankreichs wider, die Vorstöße der Alliierten, insbesondere der hannoverschen und britischen Streitkräfte, einzudämmen.
Taktik
Die hannoverschen Streitkräfte nutzen einen Überraschungsangriff in Kombination mit einem Flankenmanöver aus, um die französischen Linien durcheinander zu bringen. Mangelnde Koordination in den französischen Reihen trägt zu ihrem Zusammenbruch bei.
Folgen
Die französische Armee zog sich unter die Mauern von Köln zurück. Graf von Clermont wurde nach dieser Niederlage seines Kommandos enthoben und durch Marschall de Contades ersetzt. Graf von Gisors wurde in der Schlacht getötet.