Belagerung von Kehl
Polnischer Erbfolgekrieg · Kehl, Heiliges Römisches Reich (heutiges Deutschland)
Zusammenfassung
Im Rahmen des Polnischen Erbfolgekrieges startet Frankreich im Rheinland eine Offensive gegen das Kaiserreich. Die Belagerung von Kehl, einer strategischen Festung am Rhein gegenüber von Straßburg, wird Marschall de Berwick anvertraut. Zufahrtsgräben werden nach Vaubans Regeln ausgehoben. Nach zwei Wochen systematischer Bombardierung kapitulieren die Österreicher.
Historischer Kontext
Ludwig Der Rheinlandfeldzug ist ein Ablenkungsmanöver, um die Habsburger an ihrer Westflanke zu schwächen.
Taktik
Organisation in drei parallelen Linien, schwere Artillerie auf den Höhen von Straßburg stationiert. Fortschreitende Einkreisung des Ortes, Zerstörung der Bastionen durch gezieltes Feuer, dann simulierter Angriff, der die Kapitulation erzwingt.
Folgen
Der Fall Kehls öffnet den Weg nach Philippsburg und Mannheim. Es ist der erste französische Sieg in diesem Konflikt, der die methodische Vorbereitung seiner Armeen und das Wiederaufleben klassischer Belagerungskampagnen demonstriert.