Zweite Schlacht von El Alamein
Nordafrikanischer Feldzug (Zweiter Weltkrieg) · El Alamein, Ägypten
Zusammenfassung
El Alamein markiert einen entscheidenden Wendepunkt im Wüstenkrieg. Die alliierten Streitkräfte, darunter eine angeschlossene Einheit der Freien Französischen Streitkräfte, starteten eine systematische Offensive gegen die Linien des Afrika-Korps. Die Schlacht endete mit einem vernichtenden Sieg der Alliierten und einem deutschen Rückzug, der erst in Tunesien endete. Durch dieses Engagement festigte das freie Frankreich seine militärische Legitimität innerhalb der alliierten Koalition.
Historischer Kontext
Nach der Verteidigung von Bir Hakeim bereiteten die Alliierten eine große Gegenoffensive vor, um Rommels Truppen aus Ägypten zu vertreiben. El Alamein ist ein strategischer Punkt zwischen dem Mittelmeer und der unpassierbaren Wüste. Das Ziel war klar: die Achse in Nordafrika brechen. Die 1. Freifranzösische Brigade wurde in den Angriffsplan integriert.
Taktik
Montgomery verfolgte eine Zermürbungsstrategie. Nach einem massiven Artilleriebeschuss durchbrachen Wellen von Infanterie und Panzern nach und nach die feindlichen Linien. Die Freien Französischen Streitkräfte beteiligten sich an der Eroberung der vordersten Stellungen im Süden. Die logistische Überlegenheit und die Luftkontrolle der Alliierten ermöglichten es ihnen, den Feind zu zermürben und einen Rückzug zu erzwingen. Rommel zog sich am 4. November zurück.
Folgen
Der Sieg bei El Alamein beendete den Vormarsch der Achsenmächte in Afrika. Es stärkte die Legitimität von De Gaulle und den Freien Französischen Streitkräften, die nun voll und ganz als wirksame Kampftruppe anerkannt sind. Es ist ein strategischer Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg, der die Rückeroberung Nordafrikas bis hin nach Tunesien einleitete.