Schlacht bei Biberach
Krieg der Zweiten Koalition · Biberach an der Riß, Schwaben, Deutschland
Zusammenfassung
Französischer Sieg am 9. Mai 1800 bei Biberach an der Riß (Schwaben), wo Gouvion Saint-Cyr zwei Tage nach Messkirch ein Korps von Krays österreichischer Armee besiegte. Der Zusammenstoß in Moreaus Bayernfeldzug drängte die Österreicher zurück und bereitete den französischen Vormarsch in Richtung Ulm im Zweiten Koalitionskrieg vor.
Historischer Kontext
Am 9. Mai 1800 stand bei Biberach an der Riß, 35 km südwestlich von Ulm, eine französische Division unter dem Kommando von Laurent Gouvion Saint-Cyr während des deutschen Feldzugs der Zweiten Koalition einem Teil der österreichischen Armee von Pál Kray gegenüber. Ende April hatte Moreau bei Basel den Rhein überquert, am 3. Mai Stockach und Engen erobert und am 5. Mai Kray bei Messkirch besiegt.
Taktik
Gouvion Saint-Cyr fing die österreichische Nachhut bei Biberach nach der Schlacht von Messkirch ein. Französische Truppen des 1. und 108. Linieninfanterieregiments nahmen an dem Gefecht teil, das Kray zwang, seinen Rückzug fortzusetzen. Die Aktion war Teil einer Reihe enger Gefechte Moreaus, um die österreichischen Linien zu überflügeln.
Folgen
Dieser französische Sieg war Teil von Moreaus Verfolgungsjagd, die die Österreicher nach Osten trieb und den Weg für die Offensive in Richtung Ulm und München ebnete. Es folgte auf die österreichische Niederlage bei Messkirch zwei Tage zuvor und trug dazu bei, Kray zu zwingen, seinen Rückzug in Schwaben fortzusetzen.