Schlacht am Belvedere
Italienischer Feldzug (Zweiter Weltkrieg) · Monte Belvedere, Sektor Garigliano, Mittelitalien
Zusammenfassung
Die Schlacht am Belvedere war ein wichtiger Wendepunkt im italienischen Feldzug. Den Truppen des französischen Expeditionskorps gelang es, eine Reihe schwer verteidigter Bergstellungen zu erobern und so den Weg zum Monte Cassino freizumachen. Der Mut der Tirailleure und marokkanischen Goumiers unter extremen Bedingungen wurde von den Alliierten gelobt.
Historischer Kontext
Im Rahmen der alliierten Angriffe auf die Gustav-Linie wurden französische Truppen mit der Eroberung des Belvedere-Massivs beauftragt, einem wichtigen strategischen Punkt. Die Operation wurde unter größter Geheimhaltung vorbereitet. Die eingesetzten Einheiten waren im Gebirgskampf im Aurès und in den Alpen ausgebildet worden. Es war eines der härtesten Gefechte Anfang 1944.
Taktik
Marokkanische Eliteeinheiten erklommen nachts steile Hänge durch Schnee und Felsen, um deutsche Außenposten zu überraschen. Nahkämpfe waren häufig. Die Artillerieunterstützung wurde mit dem Vormarsch der Infanterie koordiniert. Die Deutschen starteten mehrere Gegenangriffe, die jedoch mit Verlusten abgewehrt wurden. Die Koordination zwischen den Tabors und den Tirailleuren war vorbildlich.
Folgen
Der französische Sieg am Belvedere erweiterte den Brückenkopf über den Garigliano und unterstrich die Leistungsfähigkeit des französischen Expeditionskorps, das für seine Fähigkeiten im Gebirgskrieg bekannt ist. Dieser Erfolg ging direkt dem französischen Engagement in Monte Cassino voraus. Es steigerte auch das militärische Ansehen Frankreichs bei den Alliierten.