Schlacht von Vimeiro 1808 • Revolution & Empire
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21. August 1808 Französische Niederlage

Schlacht von Vimeiro

Halbinselkrieg (portugiesische Front) · Vimeiro, Estremadura (Portugal)

Zusammenfassung

Junot versuchte einen Frontalangriff gegen Wellesleys befestigte Stellungen um Vimeiro. Trotz mehrerer entschlossener Angriffe gelang den Franzosen kein Durchbruch. Die britische Verteidigungsüberlegenheit, die gut positionierte Artillerie und die Nutzung des Geländes verhinderten jeden französischen Vormarsch. Junot musste sich zurückziehen.

Historischer Kontext

Nach dem Scheitern bei Évora und dem Sieg der Alliierten bei Roliça konzentrierte Junot seine Kräfte, um Lissabon zu verteidigen. Er beschloss, bei Vimeiro zu kämpfen, bevor weitere britische Verstärkungen landeten. Doch seine Angriffe waren schlecht koordiniert und wurden ohne ausreichende Aufklärung durchgeführt.

Taktik

Die Franzosen griffen in Kolonnen gegen auf Höhen errichtete Verteidigungslinien an. Wellesley setzte seine Infanterie in Doppellinien ein, gut unterstützt durch Artillerie. Jeder französische Angriff wurde methodisch abgewehrt. Die britische Kavallerie intervenierte wirksam, um Angriffe abzuwehren.

Folgen

Diese Niederlage führte zur Konvention von Cintra (30. August 1808), die Frankreich zur Räumung ganz Portugals verpflichtete. Es war ein erheblicher strategischer Rückschlag für Napoleon. Er rief Junot zurück, ersetzte französische Generäle und plante 1809 eine neue iberische Invasion.

Standort

Ort : Vimeiro, Estremadura (Portugal)
Koordinaten : 39.1683°N, 9.3383°W