Schlacht von Valls
Halbinselkrieg (Katalonien-Feldzug) · Valls, Provinz Tarragona, Katalonien (Spanien)
Zusammenfassung
Suchet, der die Provinz Tarragona sichern wollte, fing Redings Armee in der Nähe von Valls ab. Nach vorsichtiger Aufklärung startete er einen kombinierten Angriff im Zentrum und an den Flanken. Die geschickt geführte französische Kavallerie führte ein Wendemanöver durch, das die Spanier gefangen hielt. Reding wurde bei der Flucht tödlich verwundet.
Historischer Kontext
Nach den Schlachten von Cardedeu und Molins de Rei versuchten die Franzosen, ihre Herrschaft über Katalonien zu festigen. Redings Armee, die zum Gegenangriff versammelt war, wählte eine schlecht verteidigte Position zwischen Hügeln. Suchet, mutiger als sein Vorgänger, nutzte den Vorteil.
Taktik
Suchet kombinierte einen frontalen Infanterieangriff mit einem umfassenden Kavalleriemanöver auf der rechten spanischen Flanke. Die präzise Koordination und die Schnelligkeit der Ausführung überraschten Reding. Ein Kavallerieangriff unterbrach den Rückzug und löste allgemeine Panik aus.
Folgen
Dieser Sieg bestätigte die französische Kontrolle über Südkatalonien. Dies schwächte den katalanischen Widerstand nachhaltig und provozierte eine Neuorganisation der spanischen Streitkräfte. Reding starb einige Tage später an seinen Wunden und beraubte die Patrioten eines erfahrenen Kommandanten.