Schlacht bei Heilsberg
Polnische Kampagne (Vierte Koalition) · Heilsberg, Ostpreußen (heute Lidzbark Warmiński, Polen)
Zusammenfassung
In der Schlacht am Heilsberg standen sich die französischen Streitkräfte den Russen gegenüber, die auf den Anhöhen hinter dem Fluss Alle fest verschanzt waren. Der schlecht koordinierte französische Angriff traf auf eine heftige Verteidigung. Die Verluste auf beiden Seiten waren hoch und den Franzosen gelang der Durchbruch nicht.
Historischer Kontext
Nach monatelangen Manövern ohne entscheidenden Kampf seit Eylau versuchte Napoleon, die Russen in die Schlacht zu ziehen. Er befahl Murat, Lannes und Soult, die russischen Stellungen bei Heilsberg anzugreifen. Bennigsen hatte Zeit, seine Linien zu befestigen.
Taktik
Soult und Lannes griffen unter schwerem Artilleriefeuer frontal an. Murat versuchte einen Kavallerieangriff, um das russische Zentrum zu durchbrechen, scheiterte jedoch. Die Russen nutzten Schanzen, Schützengräben und den Fluss als natürliche Hindernisse.
Folgen
Die französischen Verluste waren hoch, ohne nennenswerte Gebietsgewinne. Diese Schlacht veranlasste Napoleon zu einem Strategiewechsel: Anstatt feste Befestigungen anzugreifen, versuchte er, die Russen in Bewegung zu halten. Vier Tage später überraschte er sie in Friedland.