Schlacht bei Halle
Krieg der Vierten Koalition · Halle, Sachsen (Königreich Preußen, heutiges Deutschland)
Zusammenfassung
Drei Tage nach Jena fing Bernadotte eine wichtige preußische Division auf dem Rückzug bei Halle ab. Er startete einen brutalen Angriff gegen ihre verschanzten Stellungen, eroberte die Stadt im Sturm, zerstörte Brücken und säte Chaos in den feindlichen Reihen.
Historischer Kontext
Nach dem Doppelsieg vom 14. Oktober verfolgten französische Korps die desorganisierte preußische Armee. Auf dem Weg nach Magdeburg lag Bernadotte an der Spitze. Halle wurde zu einem strategischen Kontrollpunkt.
Taktik
Bernadotte setzte seine Infanterie in mehreren Kolonnen ein, um die Stadt und ihre Brücken frontal anzugreifen. Er unterstützte den Angriff mit Artillerie und manövrierte gleichzeitig, um die Preußen rückwärts zu bringen. Der Überraschungseffekt war total.
Folgen
Dieser Sieg verhinderte jeden preußischen Versuch einer Neugruppierung und festigte die Einkesselung Magdeburgs. Die preußische Moral brach weiter zusammen und viele Einheiten ergaben sich oder zerstreuten sich.