Schlacht von Évora
Halbinselkrieg (portugiesische Front) · Évora, Alentejo (Portugal)
Zusammenfassung
Loison marschierte aus dem portugiesischen Landesinneren in Richtung Lissabon, um die Besatzungstruppen zu unterstützen. In Évora stieß er auf Widerstand lokaler Milizen und spanischer Freiwilliger. Nach einer kurzen Schlacht eroberten die Franzosen feindliche Stellungen und eroberten die Stadt, die anschließend von den Truppen geplündert wurde.
Historischer Kontext
Der portugiesische Aufstand gegen die französische Besatzung breitete sich nach dem spanischen Aufstand aus. Loison wurde geschickt, um die Kontrolle über Südportugal wiederherzustellen. Évora wurde zum Symbol des lokalen Widerstands, wurde jedoch schlecht verteidigt.
Taktik
Loison stellte seine Infanterie für einen Frontalangriff auf, unterstützt von Artillerie. Kavallerie flankierte feindliche Stellungen. Die schlecht bewaffneten und unorganisierten portugiesischen Streitkräfte zogen sich in Richtung der Stadt zurück, wo sie überwältigt wurden.
Folgen
Loisons Sieg schüchterte andere portugiesische Städte ein, aber die brutale Behandlung von Évora schürte den Hass auf die französische Besatzung. Es stärkte die Motivation der Aufständischen, die radikaler wurden. Diese Gewalt ging der britischen Landung einige Tage später voraus.