Schlacht von Bussaco
Spanischer Unabhängigkeitskrieg – Portugal-Kampagne · Bussaco, Serra do Buçaco, Portugal
Zusammenfassung
Masséna versuchte, die auf den Höhen von Bussaco verschanzte anglo-portugiesische Verteidigungslinie zu durchbrechen. Der von Reynier und Ney angeführte Frontalangriff scheiterte an einer gut organisierten Verteidigung und einer gut positionierten alliierten Artillerie. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit erlitt die französische Armee eine kostspielige taktische Niederlage.
Historischer Kontext
Nach dem Einmarsch in Portugal versuchte Masséna, nach Lissabon zu marschieren. Da Wellington das Gelände kannte, beschloss er, die bewaldeten und steilen Höhen von Bussaco zu verteidigen. Er hoffte, den Franzosen schwere Verluste zufügen zu können, bevor er sich hinter die Linien von Torres Vedras zurückzog.
Taktik
Masséna befahl einen doppelten Frontalangriff: Reyniers Korps im Osten, Neys im Westen. Die Franzosen erklommen unter alliierter Artillerie und verschanztem Infanteriefeuer die Hänge. Trotz einiger Durchbrüche wurden sie durch gut koordinierte anglo-portugiesische Gegenangriffe zurückgeschlagen.
Folgen
Obwohl der Weg nach Lissabon offen blieb, verlangsamte die Schlacht den französischen Vormarsch und verringerte die Moral von Massénas Truppen. Dadurch konnte Wellington die Verteidigungslinien vorbereiten, hinter die er sich erfolgreich zurückziehen konnte. Der Feldzug von 1810 geriet ins Stocken.