Schlacht von Bar-le-Duc 1037 • Hochmittelalter
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15. November 1037 (Wikipedia FR Gothelon I. / EN Battle of Bar-le-Duc) Französische Niederlage

Schlacht von Bar-le-Duc

Zusammenstoß zwischen fränkischen und kaiserlichen Streitkräften um die Kontrolle über Lothringen · Bar-le-Duc, Lothringen (heute Frankreich)

Zusammenfassung

Im November 1037 versuchte Eudes II. von Blois, Lothringen zu erobern, das durch den Tod Konrads des Jüngeren unbesetzt geblieben war. Seine Armee, bestehend aus Champenois-, Südlothringer- und burgundischen Verstärkungen, wurde in der Nähe von Bar-le-Duc von den kaiserlichen Streitkräften abgefangen, die von Gothelo I. und seinem Bruder Godfroid dem Bärtigen vereint waren. Nach einem anfänglichen, für die Blesois-Ritter günstigen Gefecht durchbrach ein kaiserlicher Gegenangriff unter der Führung der schweren Kavallerie der Lotharinger ihr Zentrum und Eudes wurde auf dem Schlachtfeld getötet, was zur Auflösung seiner Armee führte. Ausgang: französisch/bloisische Niederlage (Odo fällt). Gothelon hielt Ober- und Niederlothringen seit 1033 (Wikipedia FR/EN).

Historischer Kontext

Eudes II. nutzte die Abwesenheit von Kaiser Konrad II., der nach Italien aufbrach, und den Tod des Herzogs von Lothringen, um seinen Territorialblock Blois-Champagne nach Osten auszudehnen. Er beansprucht die Nachfolge im Herzogtum und besetzt mehrere Orte in der Maas, in der Hoffnung, den unzufriedenen örtlichen Adel zu sammeln. Konrad II. befahl daraufhin Gothelo, Herzog von Oberlotharingen, und Godfroid von Niederlotharingen, das herzogliche Heer aufzustellen, verstärkt durch sächsische und mosanische Kontingente. Die beiden Lager treffen in Bar-le-Duc, einer Schleuse an der Maas-Route, zu einer entscheidenden Konfrontation zusammen. Ausgang: französisch/bloisische Niederlage (Odo fällt). Gothelon hielt Ober- und Niederlothringen seit 1033 (Wikipedia FR/EN).

Taktik

Korrektur (Wikipedia EN/FR): nicht „Gottfried II. mit Kapetingern“ gegen „Konrad II. / Werner von Maden“. Kontext: Tod Rudolfs III. von Burgund (1032) → Konrad II. erbt; Odo II. streitet. 1037 ist Konrad in Italien; Odo besetzt Bar. Gothelon I. sammelt ein Heer (Lüttich, Namur). Sechs Stunden Kampf vor Bar; Odo fällt in der Flucht. Erfundene Taktikdetails entfernt. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Folgen

Der Tod von Eudes II. beendet die lothringischen Ambitionen des Hauses Blois und gleicht das Machtgleichgewicht mit den Kapetinger aus, die seine Expedition nicht unterstützt hatten. Das Herzogtum Lothringen bleibt fest im kaiserlichen Einflussbereich, während die Besitztümer von Eudes unter seinen Erben aufgeteilt werden, was den Blesois-Block nachhaltig schwächt. Für Konrad II. festigte der Sieg die kaiserliche Autorität an der Westgrenze und stärkte die Loyalität der Herzöge von Lothringen. Ausgang: französisch/bloisische Niederlage (Odo fällt). Gothelon hielt Ober- und Niederlothringen seit 1033 (Wikipedia FR/EN).

Standort

Ort : Bar-le-Duc, Lothringen (heute Frankreich)
Koordinaten : 48.7739°N, 5.1611°E